Auf den Bühnen des Lebens - Rolle und Kommunikation
Shownotes
Rolle, Verhalten, Stimme, Kommunikation, Verständnis, Akzeptanz, Körpersprache, Stimmung, Selbstverständnis
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00:00:05: Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Auf den Bühnen des Lebens.
00:00:10: Heute geht es um unsere Rollen und was es mit unserer Kommunikation macht.
00:00:15: Viel Spaß beim Zuhören!
00:00:19: Ich beginne mal mit einer Geschichte, die ich letzte Woche erlebt habe.
00:00:21: Ich war eingeladen zu einem großen Mitarbeiter-Meeting eines Industriekonzerns Und der Geschäftsführer geht an das Mikrofon, um alle zu begrüßen.
00:00:31: Das klang ungefähr so... Sehr geehrte Damen und Herren Sehr geehrter Vorsitzender, liebe erweiterte Geschäftsführung.
00:00:41: Liebe Mitarbeiter, liebe Angehörigen!
00:00:44: Es liegen harte Jahre hinter uns und es kommen wahrscheinlich noch viele harte Jahrhörige.
00:00:53: Ja ich höre den Geschäftsführer sprechen... Und das klingt ein bisschen wie César der zu ganz Rom spricht.
00:01:00: Das klingt irgendwie fret-unnahbar und so überhöht.
00:01:05: Diese Geschäftsfuhrer hat gewählt wie ein Geschäftsführer zu klingen und nicht wie ein Gastgeber.
00:01:13: Wenige Momente später stehen wir also zusammen in einer Cafetheke, kommen beide ins Gespräch und noch immer kam der aus der Rolle des Geschäftsführers nicht heraus.
00:01:22: Erst nach ungefähr zehn Minuten wurde es persönlicher, offener und das ganze Gespräch bekam eine ganz neue Wendung.
00:01:30: Ja, was ich da liebt habe, erlebe ich natürlich häufig.
00:01:33: Manchmal trägt uns die Rolle, die wir uns geben sehr weit!
00:01:38: Manchmal zu weit.
00:01:41: Manchmal müssen wir innerhalb weniger Minuten komplett die Rolle wechseln, man kommt aus einem harten Meeting und plötzlich soll man freundlich und persönlich mit Kunden sprechen oder man führt ein Mitarbeitergespräch und zehn Minuten später ist mein Vater Partner oder Freund und man hält eine Präsentation von der Bühne und danach sollen man kürzlich wieder total locker und normal wirken.
00:02:07: diese Übergänge sind für viele Menschen unglaublich anstrengend, weil Rollen Energie kosten.
00:02:15: Und weil unser Kopf oft noch in der vorherigen Situation, also der vorherigen Rolle festhängt.
00:02:22: und deshalb möchte ich heute dir so ein paar Gedanken mal mitgeben wie man rollenbewusster wechseln kann ohne sich komplett zu verlieren.
00:02:30: Menschen sprechen häufig unterschiedlich je nachdem eben welche Rolle sie gerade haben.
00:02:36: das Früchte ist die meisten merken es gar nicht.
00:02:39: Der gleiche Mensch kann morgens im Meeting kühl und kontrolliert wirken.
00:02:44: Und mittags im Kundengespräch plötzlich geschniegelt, dort freundlich und abends barbiert er dann eben laut ehrlich, vielleicht auch so ein bisschen komplett entspannt würde man sagen!
00:02:55: Man fragt sich dann eher wer davon ist jetzt eigentlich der richtige Mensch?
00:03:00: Oder sind alle Versionen jetzt echt die wir erlebt haben von diesen Menschen?
00:03:05: In die Wahrheit ist ja Wir kommunizieren fast nie komplett frei.
00:03:09: Wir kommunizieren meistens aus einer Herrolle heraus, ob das Führungskraft ist oder als Mitarbeiter.
00:03:15: Ob wir Verkäufer sind, Vater, Mutter, Moderator, Kunde und Experte.
00:03:21: Und jede dieser Rollen verändert unsere Stimme, unsere Sprache, unsere Körpersprache und unsere Wirkung – sogar das Gefühl, dass wir bei anderen eben auslösen.
00:03:32: Darum geht es heute!
00:03:34: Ich glaube nämlich, dass viele Kommunikationsprobleme gar nicht zwischen Menschen entstehen, sondern zwischen Rollen.
00:03:41: Und das ist ein riesiger Unterschied.
00:03:43: Rollen erzeugten Erwartungen von außen aber auch in uns selbst.
00:03:50: Ein Chef zum Beispiel glaubt er müsse besonders sicher wirken und Verkäufer glaubt der müsse überzeugen.
00:03:58: Moderator glaubt, er dürfe keine Schwäche zeigen oder sich nicht versprechen.
00:04:02: Ein Arzt glaubt ihr müsse Kontrolle ausstrahlen Und plötzlich beginnt was Interessantes.
00:04:08: Der Mensch spricht eben nicht mehr frei, er beginnt diese Rolle zu verteidigen.
00:04:15: und genau da verändert sich die Kommunikation.
00:04:19: Man hört nämlich weniger ehrlich zu man kontrolliert sich stärker, man formuliert vorsichtiger, man wirkt professioneller aber eben auch distanzierter gleichzeitig.
00:04:32: Vielleicht kennst du solche Situationen?
00:04:35: Du sprichst mit jener privaten Menschen irgendwo und denkst eigentlich ein total entspannter Mensch.
00:04:42: Und dann siehst du dieselbe Person im Beruf, und plötzlich wird diese Person wie ausgewechselt.
00:04:48: Herter, kühler, unnahbarer!
00:04:51: Aber warum ist das eigentlich so?
00:04:54: Es ist so weil Rollen Druck erzeugen und dieser Druck verändert eben die Kommunikation.
00:05:01: Ich beobachte das extrem häufig in Unternehmen.
00:05:03: da sitzen Menschen zusammen und reden alle höflich miteinander Aber keiner spricht wirklich frei, weil eben ständig Rollen mit am Tisch sitzen in einem Meeting.
00:05:14: Der Bereichsleiter zum Beispiel die Teamleitung der externe Berater der Kunde, der Dienstleister, der Neue oder der Erfahrene und jede Rolle bringt Erwartungen mit.
00:05:27: Plötzlich entsteht das was wir alle kennen man spricht nicht mehr nur um verstanden zu werden sondern auch um die eigene Rolle zu schützen.
00:05:35: Das ist spannend, denn viele Konflikte sind in Wahrheit Rollenkonflikte.
00:05:41: Nicht Menschen gegen Menschen sondern Chef gegen Mitarbeiterrolle oder Kunde gegen Servicerrolle Experte gegen Laie oder Trainer gegen Spieler.
00:05:52: das erklärt auch warum manche Gespräche eben sofort Spannung erzeugen obwohl noch gar nichts Schlimmes gesagt wurde weil rollen so fort etwas im uns auslösen wenn wir sehr leben.
00:06:04: Das finde ich psychologisch sehr interessant, denn Menschen reagieren oft gar nicht zuerst auf Worte sondern auf Rollenbilder.
00:06:11: Nehmen wir mal die klassische Führungsrolle?
00:06:14: Denn jemand als Chef spricht!
00:06:17: Verändert sich automatisch die Wahrnehmung im Raum.
00:06:20: Menschen hören so ein bisschen vorsichtiger zu und sie wägen Worte stärker ab Sie passen sich an oder sie gehen eben innerlich in Widerstadt.
00:06:29: das passiert unbewusst.
00:06:32: oder Nehmen wir die Expertenrolle.
00:06:35: da zum Beispiel, sobald jemand als Experte auftritt lösen manche Menschen sofort Bewunderung aus.
00:06:41: Andere dagegen fühlen sich klein oder reagieren skeptisch.
00:06:46: Das kennst du vielleicht aus Meetings.
00:06:47: Da erklärt jemand sehr fachlich etwas und im Raum passiert wiederum etwas ganz anderes nämlich nicht wegen der Inhalte sondern wegen der Rolle.
00:06:57: Der weiß mehr als ich denkt mal!
00:07:00: Und jetzt wird es spannend.
00:07:02: Manche Menschen reagieren dann mit Anpassung, andere mit Angreif und wiederum andere eben mit Rückzug.
00:07:10: Kommunikation ist also nie nur Sprache sondern Kommunikations ist auch immer eine Rollenwirkung.
00:07:20: Ich habe das selbst gemerkt als ich als Schauspieler gearbeitet hab Denn dort landen hat was entscheidendes Rollen für Internet nicht nur des Verhaltenes sondern auch den Körper.
00:07:29: Die Stimme verändert sich, der Blick verändert sich.
00:07:32: Die Haltung verändert sich und das Tempo.
00:07:35: Und es passiert im Alltag genauso.
00:07:38: Achte mal drauf wie Menschen telefonieren wenn sie plötzlich in einer beruflichen Rolle sind.
00:07:43: Ach!
00:07:43: Hallo Herr Müller?
00:07:44: Ja Mensch selbstverständlich.
00:07:45: Ja klar schreibe ich sofort auf.
00:07:47: so reden die dann also.
00:07:49: man spürt jemand ist am Telefon nicht mehr der gleiche wir vielleicht vorher war als Familienvater.
00:07:54: oder hat's jemand anders?
00:07:57: Ich möchte Rollen eigentlich damit auch gar nicht schlecht machen, denn Rollen sind ja ganz wichtig für uns.
00:08:02: Sie geben Orientierung.
00:08:05: Nehmen wir mal ein Pilot.
00:08:06: Ein Pilot soll rohe ausstrahlen und deswegen hören wir diesen Piloten auch nicht durch Zufall folgendermaßen sprechen.
00:08:17: Guten Tag meine Damen und Herren!
00:08:20: Ich grüße Sie recht herzlich an Bord des Fluges LH-III von Frankfurt nach Islamabad.
00:08:25: Unser Flugzeit wird voraussichtlich sieben Stunden und dreiundfünfzig Minuten betragen.
00:08:31: Wir bitten Sie sich nun anzuschneiden, essig bequem zu
00:08:34: machen.".
00:08:35: So reden die!
00:08:38: Es soll rohe ausstrahlen – und es hat ein Wiedererkennungswert das Menschen so sprechen wie im Kopf besitzen, dass etwas mit Sicherheitsbedürfnis bei den Passagieren zu tun und auch auf bestimmte Sicherheitsabläufe, die immer wieder gleich sind.
00:08:53: Deswegen wird auch gleich gesprochen.
00:08:55: In der Luftfahrt ist das evident und ihr kennt das Ganze vielleicht noch.
00:09:00: Auch aus der Bahn, da wird manchmal auch ein neuer Ton angeschlagen aber im Grunde genommen sind die Ansagen fast schon monotonen als würde immer der gleiche Mensch in dieser Bahn sprechen egal in welcher Bahn man sitzt.
00:09:13: also dasselbe gilt natürlich für einen Arzt.
00:09:16: Ein Arzt soll Sicherheit geben und Moderator sollen führen und ein Trainer soll Energie erzeugten.
00:09:23: Rollen helfen uns also bestimmte Fähigkeiten überhaupt erst zu aktivieren.
00:09:29: und das ist ein wichtiger Punkt, denn viele Menschen denken ja ich will einfach nur authentisch sein.
00:09:35: Aber die Wahrheit ist manchmal macht uns eine Rolle überhaupt erst mutig.
00:09:41: Manche Menschen können erst als Führungskraft klar sprechen oder erst auf der Bühne Präsenz sein wenn sie dieser Rolle der Führungskraft für sich sind.
00:09:50: Die Rolle aktiviert plötzlich Fähigkeiten, die vorher gar nicht sichtbar waren und das ist faszinierend.
00:09:58: Jetzt kommt aber die gefährlichere Seite.
00:10:01: Menschen vergessen irgendwann dass sie mehr sind als ihre Rolle.
00:10:07: Der Chef bleibt immer Chef auch privat, der Verkäufer verkauft ständig Und der Trainer analysiert permanent.
00:10:16: Und irgendwann verschwindet das alles und man verliert den Zugang zu der Frage, wer bin ich eigentlich ohne diese Rolle?
00:10:23: Vielleicht kennt er ein, dass auch nur noch Johnny Weißmüller.
00:10:26: Der hat früher mal Tatsachen gespielt.
00:10:28: Er kam aus der Rolle des Johnny-Weiß-Müllers leider nicht mehr heraus.
00:10:32: Ein tragisches Ende eines Menschen, der sich darin so sehr sah, dass er nicht mehr rausgefunden hat.
00:10:40: Das betrifft im Allgemeinen ... Erst mal nur selten Menschen, aber in Social Media Zeiten spielt das permanent eine Rolle.
00:10:47: Nämlich wir erleben den Experten, dem Gewinner, den Motivator, den Kämpfer, den Entertainer.
00:10:54: Irgendwann wird dann eben die Rolle wenn wir uns das bei Social Media angucken wichtiger als der Mensch dahinter und Das kann gefährlich werden.
00:11:03: Menschen spüren irgendwann Wenn nur noch die Rolle da ist Dann ist er eben keine echte Begegnung mehr.
00:11:10: Und ich glaube Die stärksten Kommunikatoren sind oft nicht die, die ihre Rolle perfekt spielen.
00:11:16: Sondern sie, die trotz ihrer Rolle menschlich bleiben.
00:11:20: und das ist ein Lesenunterschied.
00:11:23: Denn die meisten Momente entstehen ja oft dann wenn Rollen für einen kurzen Moment aufbrechen also wenn ein Chef zum Beispiel Unsicherheit zugibt Wenn ein Verkäufer zum Beispiel ehrlich zuhört anstatt weiter zu argumentieren Dann entsteht eine Verbindung bei Menschen nicht mehr nur die Rolle sehen, sondern den Menschen dahinter dann auch sehen können.
00:11:47: Ich glaube danach sehen sich sogar sehr viele Menschen heutzutage in der jetzigen medial geprägten Zeit wo wir uns Rollenbilder aneignen weil wir sonst eine Überforderung der ganzen visuellen und audiovisuellen Medien Sonst zu nah an uns ran lassen müssen, also suchen wir eine Art Sortierung und geben diesen Menschen so genannte Rollen innerlich.
00:12:15: Ob das klug ist?
00:12:16: Das wird man da gestellt sein!
00:12:19: Vielleicht ist gute Kommunikation also gar nicht keine Rolle mehr zu spielen sondern es geht eben vielmehr darum zu verstehen wann uns eine Rolle hilft und wann sie verhindert dass wir uns wirklich selbst begegnen.
00:12:34: Zum Anschluss, wohin liegt nur der Schlüssel um zum Beispiel eine Rollenkommunikation zu akzeptieren und uns selber besser zu verstehen?
00:12:41: Und dazu möchte ich euch drei Tipps mal mitgeben.
00:12:44: Der erste Punkt klingt unglaublich banal als aber nicht ganz unwichtig.
00:12:49: Kurze bewusste Unterbrecherunehme.
00:12:52: Viele Menschen springen von Rolle zur Rolle ohne eben innerlich umzuschalten.
00:12:58: Sie nehmen den Stress aus dem Meeting mit ins nächste Gespräch oder den Erder vom Kundenkontakt mit nach Hause und dann entstehen Missverständnisse.
00:13:09: Es helfen eigentlich dafür schon ein paar Sekunden bewusster Übergang.
00:13:13: Manchmal hilft mir der kurze Spaziergang, anderen wiederum reicht der Blick aus dem Fenster.
00:13:20: Als Schauspieler haben wir natürlich gelernt in meiner Rolle jetzt ganz früher dass wir relativ schnell umschalten können weil wir eine Rollensicherheit bekommen.
00:13:30: an wir wissen Wir können diese Rolle spielen.
00:13:32: das bin jetzt nicht ich.
00:13:33: Das mache ich auch nur während der Zeit los gefragt wird Und dann schalte ich wieder zurück.
00:13:38: Das lernt man natürlich als Schauspieler, das muss nicht jedem so gegeben sein!
00:13:42: Aber was ich als Tipp einfach habe, weil ich das genauso tue ist... Einfach mal tief einatmen, kurz stehen bleiben.
00:13:48: Den Raum auch wechseln, vielleicht mal bewusster langsamer gehen und seid ihr Hirmbach nämlich so kleine Signale?
00:13:55: Und dass jetzt eine neue Situation beginnt für uns hilfreich.
00:14:02: Wir alle können lernen, schneller zwischen Rollen zu wechseln.
00:14:05: Auch in Stresssituationen, wo es uns helfen kann vor einem wichtigen Meeting oder eben wenn wir aus dem Büroalltag wieder nach Hause kommen.
00:14:14: Dafür gibt's immer kleine Rituale und einer dieser wäre eben einen solchen Miniübergang ganz bewusst mal anzugeben.
00:14:22: Der zweite Punkt ist die Stürme ändern muss klingt natürlich erstmal seltsam.
00:14:27: ich mache das logischerweise als Moderator schon, aber es funktioniert auch im normalen Leben extrem gut.
00:14:33: Denn Stimme beeinflusst Haltung!
00:14:37: Und wenn du merkst dass du noch in einer harten kontrollierenden Rolle festhängst dann verändere einfach mal bewusst dein Sprechtempo.
00:14:46: sprich mal langsamer oder wärmer oder leiser denn unser Körper folgt unserer Stimme.
00:14:54: das ist übrigens eine der Gründe warum manche Menschen privat völlig anders sprechen als beruflich.
00:15:00: Sie wechseln unbewusst in eine andere Rolle.
00:15:03: Und die Stimme verändert sich eben automatisch mit!
00:15:07: Der dritte Punkt?
00:15:09: Nicht jede Rolle sollte man maximal ernst nehmen, das meine ich jetzt auch wirklich ernst, denn solche Menschen verschmelzen ja komplett in ihrer Funktion.
00:15:18: Der Chef ist plötzlich nur noch der Chefe und der Experte nun noch der Experthe und der Trainer nur noch Trainer... ...und dadurch wird Kommunikation eben irgendwann starre.
00:15:28: Wir verlieren dann beim denüber die Glaubwürdigkeit, weil er uns gegenüber vielleicht schon längst Zeichen gegeben hat unsere Rolle verlassen zu können.
00:15:37: Und ich glaube es hilft enorm sich innerlich immer wieder zu sagen Ich habe eine Rolle aber ich bin nur in diese Rolle jetzt gerade und das schafft Beweglichkeit.
00:15:48: zum Schluss vielleicht noch der wichtigste Punkt überhaupt behalte einen kleinen Teil deiner echten Persönlichkeit mal sichtbar was bedeutet dass Auch in professionellen Rollen können wir Humor haben, können Ruhe ausstrahlen.
00:16:03: Wir können auch mal unsicher sein, menschlich sein!
00:16:06: Wir können noch neugierig sein.
00:16:08: Denn genau diese Dinge verhindern ja dass Kommunikation irgendwann künstlich wirkt.
00:16:13: Menschen folgen selten perfekte Rollen sie folgen Menschen die trotz ihrer Rolle eigentlich echt bleiben.
00:16:21: und deswegen abschlussten man kleiner Selbsttest – mal für dich ganz spontan – in welcher Rolle?
00:16:27: sprichst du am entspanntesten.
00:16:30: In welcher Rolle sprichest du am angespanntesten?
00:16:34: Also, wo kontrollierst du dich am meisten?
00:16:37: Bei welchen Menschen veränderst du sofort deine Stimme?
00:16:42: und die wichtigste Frage gibt es Situationen in denen du dich nach einem Gespräch erschöpft fühlst weil du ja die ganze Zeit eine Rolle gespielt hast.
00:16:54: Und jetzt einer dieser Antworten für dich kommt dann lohnt es sich darüber, mal nachzudenken.
00:16:59: Vielleicht geht's gar nicht darum weniger professionell zu werden sondern wieder beweglicher zwischen Rollen zu werden.
00:17:07: und genau diese Beweglichkeit die fühlt sich sehr gut an.
00:17:11: ja das war's in dieser Folge.
00:17:13: wenn ihr mir einen kurzen Feedback gibt freue ich mich und bis zum nächsten Mal.
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