Matthias Schulte - Werte und Kommunikation

Shownotes

Unternehmenswerte, Verhalten, Customer Experience, Muuuh Consulting

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00:00:03: Auf dem Wüns des Lebens.

00:00:05: Der Podcast rund um Kommunikation!

00:00:10: Ja, heute habe ich Matthias Schulte zu Gast.

00:00:13: Er ist Partner von Moo Consulting Diplomiert der Psychologe und unter anderem verantwortlich für die Inhalte Customer Experience und Transformation Culture bei Moo.

00:00:24: Wir wollen ein bisschen in Materie zum Thema Werte-und Verhalten von Unternehmen eintauchen.

00:00:30: Was hat das eigentlich mit Kommunikations zu tun?

00:00:34: Nun Wie kann man Werte wirklich lebendig werden lassen und warum reichen sowohl innerhalb als auch außerhalb des Unternehmens schöne Worte einfach nicht aus?

00:00:43: Denn Mitarbeiter und Kunde gleichermaßen lesen keine Werte, beide erleben sie.

00:00:50: Matthias schön, dass du da bist!

00:00:52: Wir haben hier schon miteinander einiges erlebt nämlich in Unternehmen.

00:00:57: wir haben zusammen in einem großen Pharmakonzern gearbeitet zum Thema Werte als auch in einer großen Bank.

00:01:04: Und ja, jetzt machen wir demnächst das nächste Projekt.

00:01:08: Aber hier startet doch schon mal meine erste Frage.

00:01:10: Jedes Unternehmen hat heute Werte.

00:01:14: Aber warum erleben wir als Kunden trotzdem so selten dass wir sagen genau dafür steht dieses Unternehmen?

00:01:23: Das ist gleich eine richtig schwere Frage.

00:01:25: zum Einstieg da hast du dir einen charmanten Start ausgedacht.

00:01:29: ich glaube Wir müssen erst einmal unterscheiden zwischen Unternehmenswerten und Markenwerten, das sind für mich zwei unterschiedliche Dinge.

00:01:40: Und Unternehmenswerte sind ja an sich dazu da eine Kultur zu schaffen die das Leben von Markenwerden, dass er Leben von markenwertem Für den Kunden erst möglich macht.

00:01:53: und Da ist ja die Frage muss der Kunde einen marken Wert überhaupt erleben oder will Er so etwas wie eine Art Claim erleben was jetzt etwas anderes ist als ein wert?

00:02:06: also ein bmw kunde wird wahrscheinlich nicht wissen, was einzelne markenwerte sind aber er weiß freude am fahren.

00:02:14: Dafür steht die marke und so etwas würde er bestimmt in irgendeiner form erleben wollen im kontakt weil es einen kontakt ist der von von ein bisschen mehr freude geprägt ist der vielleicht für geschwindigkeit steht weil da sowas wie Das ist eine mobile Stimmung im Kontakt.

00:02:35: Aber ob man Menschen im Kundenkontakt nachher auch so weit entwickelt und ausbildet in der Organisation, dass sie genau das transportieren können?

00:02:42: Ist ja immer die andere Frage.

00:02:44: Das entscheidet am Ende jedes Unternehmen für sich selbst.

00:02:47: Und es ist gar nicht einfach.

00:02:49: Von daher glaube ich, dass viele Kunden es vielleicht nicht spüren, aber bestimmt gute Beispiele im Markt gibt wo man sagt okay da kommt auch im Kunden-Kontakt was rüber Was in irgendeiner Form die Marktkonzerstunternehmen gut repräsentiert?

00:03:04: Ja, also was mir spontan dazu einfällt ist... ...was wir ja alle kennen, besitzen ein Flugzeug.

00:03:10: Man sitzt da schön drin in dieser Maschine und plötzlich hört man dann eben die Stimme von der Stewardess, die da sagt, guten Tag meine Damen und Herren!

00:03:19: Wir begrüßen Sie recht herzlich an Wort des Luchternserfluges LH-III-III von Frankfurt nach Islamabad.

00:03:26: Unser Flugzeug wird voraussichtlich sieben Stunden und dreißig Minuten betragen.

00:03:30: Wie bitten Sie sich nun anzustellen

00:03:32: usw.?

00:03:32: Das ist ja zum Beispiel ein klassisches Element der Luftfahrt aus Sicherheitsgründen, das heißt es gibt hier einen Grund, weshalb man so macht.

00:03:42: Aber es hat trotzdem wie der Erkennungswert auch für

00:03:46: beispielsweise

00:03:48: die Lufthansa.

00:03:50: Wenn du jetzt an solche Wiedererkennungswerte denkst, also einen klassischen Wiedererkennungswert.

00:03:56: Warum ist der denn überhaupt wichtig?

00:03:59: Also was macht denn so ein Wert das man sagen kann, man erkennt ihn wieder oder man soll ihn wieder erkennen?

00:04:08: Also Wiedererkennenung an sich ist ja relativ einfach nachvollziehbar wichtig weil sie einem Menschen das Gefühl von Gewohnheit Bekanntheit Geben soll.

00:04:20: ich finde mich automatisch zurecht in einer Situation jetzt das Beispiel im Flugzeug was du gebracht hast.

00:04:27: Oder wenn ich in irgendeinem Unternehmen Kunde bin oder ähnliches wiederkehrende Abläufe unser Gehirn mag das fühlt sich sicher, Menschen fühlen sich wohler und sind dann hoffentlich aus Sicht des Unternehmens vermute auch Kaufbereiter.

00:04:39: aber genau diese Stimmung möchte ich sehr bringen.

00:04:43: Und wenn ich einen Wert, ich bleibe mal jetzt beim Thema Markenwert und ich will ihn zum Kunden transportieren.

00:04:50: Dann soll natürlich an verschiedenen Stellen erkennbar sein.

00:04:53: wo bin ich?

00:04:54: das kenne Ich dass ist mir bekannt Das ist mir geläufig.

00:04:58: Hier fühle ich mich wohl weil Menschen sind ja nun Mal Mögen die Gewohnheit sind Ja im Kern keine keine Chancen-Nutzer, sondern eher Risikovermeider und alles was ich kenne.

00:05:11: Was wirkt nicht nach Risiko fühle ich mich wohl, erhalte ich mich gerne auf das ist bestimmt ein Kernelement über Werte auch eine Form von Wiedererkennung bieten zu können ob so der Kunde ist oder wenn ich einen Unternehmenswert nach innen übersetze.

00:05:26: Würdest du also sagen ein Unternehenswert ist dann ein guter Wert?

00:05:30: Wenn er ne Startewiedererkennungen hat?

00:05:31: oder was sind noch Aspekte die du für dich im Laufe des Lebens, wo du ja damit auch beruflich sehr viel zu tun hast, arbeitest.

00:05:42: Wo du sagst na das ist schon noch ein bisschen mehr als nur Wiedererkennung.

00:05:47: Guter Wert?

00:05:48: Das Wort gut würde ich mal streichen weil ich glaube dass wird uns eher in die Philosophie führen was ein guter Wert ist.

00:05:56: Zum Wert gehört am Ende findet er Einzug.

00:06:01: Inhaltungen und Verhalten.

00:06:02: das ist immer das Ziel was ich am Ende verfolge.

00:06:07: Ein Wert soll nicht irgendwo schön stehen, kennt man aus vielen Unternehmen plakatierte Wände mit Werten und Beschreibung wer wir sind.

00:06:18: Am Ende zählt ja kommt der Wert im Denken und dem Verhalten an.

00:06:23: also handeln Menschen auch nach diesem Wert und Ich glaube ein guter in Anführungszeichen wert ist nur der das geschafft hat vom Plaktat weg Inhaltung und Verhalten zu kommen, weil nur auf dem Plakat nützt er niemandem.

00:06:39: erst wenn es gelebte und erlebte Praxis ist im Unternehmen.

00:06:44: Dann hat dann ist das ein guter

00:06:46: wert.

00:06:47: wenn du jetzt sagst wir wollen jemanden der das überhaupt gar nicht nachvollziehen kann mal näher bringen wie kann man denn einen claim also ein einfaches wort oder einem seht Wie kann er den zum Erleben bringen?

00:07:03: Wie würdest du das beschreiben, was deine Tätigkeit beinhaltet.

00:07:06: Also da sind viele Dinge für notwendig und vielleicht kommen wir im Laufe unseres Gesprächs auch auf jeden einzelnen Aspekt vielleicht noch zu sprechen.

00:07:16: ich möchte jetzt erst mal einen Zentralen rausgreifen Und es ist ja immer das was man gemein hin die Operationalisierung nennt.

00:07:25: Werte sind in der Regel ja, das sind sehr abstrakte Gebilde.

00:07:29: Das ist schön geschrieben aber das spiegelt nicht die Realität der Menschen wieder.

00:07:35: und ein Kollege eine Kollegin im Marketingbereich hat eine andere Übersetzung davon als jetzt ein Kollege oder Kollegin außer Produktion beispielsweise.

00:07:46: Und die Operationalisierung heißt ja immer, wie übersetze ich den Wert in Alltagssituationen.

00:07:54: Wie kann ich diesem Wert durch Verhalten gerecht werden?

00:07:58: Das ist sicher nicht von Bereich zu Bereich auch unterschiedlich aber erst wenn Menschen die Chance bekommen anhand von verschiedenen Use-Cases aus ihrem Alltagsliff sich daran zu erproben und zu operationalisieren was das heisst.

00:08:12: Erst dann habe ich eine Chance dass so ein Wert überhaupt wirklich Realität werden kann.

00:08:18: Nehmen wir mal ein Use Case, also so ein klassisches Fallbeispiel.

00:08:23: das wird unkompliziert.

00:08:24: Das bedeutet ja eben nicht nur freundlich sondern vielleicht auch dass ich Fachsprache vermeide in Anliegen zusammenfasse Verantwortung übernehme als derjenige der im Kunden

00:08:36: Kontakt ist

00:08:37: und was sich zum Beispiel dem Kunden aussagen würde wenn ich unkomplexiert leben soll das, was als nächstes passiert auch zu erklären.

00:08:44: Das heißt, dass Suche mit dem Wort unkompliziert mehr zu erreichen, als jetzt sagen wir mal nur das Wort Aussag.

00:08:50: Was du unter Operationalisierung auch verstehst?

00:08:53: Genau!

00:08:54: Das ist die Operationalisierung.

00:08:56: durch welches Verhalten sprachliche Verhalten beispielsweise kann ich diesen Wert übersetzen erlebbar machen für meine Bezugswelt in der Ich unterwegs bin im Kundenkontakt so wie Du es gerade beschrieben hast ist ein schönes Beispiel.

00:09:10: Wenn ich in anderen Unternehmensbereich ginge, wo es jetzt beispielsweise keinen Kundenkontakt gäbe.

00:09:16: Aber unkompliziert wäre nicht nur Marken repräsentativ sondern sollte auch ein Unternehmswert sein dann müsste ich da schauen was es dort bedeuten kann.

00:09:25: Jetzt kommt eine wichtige Ergänzung aber dazu die ich persönlich aus der reinen Erfahrung heraus auch immer wieder sehr gerne betone Wenn ich jetzt bei dem Beispiel bleibe, der Menschen-Kundenkontakt unkompliziert.

00:09:38: Ich vermeide Fachsprache und die Dinge, die du gerade beschrieben hast.

00:09:43: Wenn der Prozess den ich mit dem Kunden aber gemeinsam durchgehe, trotzdem immer noch kompliziert ist dann macht das Verhalten des Mitarbeiters den komplizierten Prozess nicht wett.

00:09:53: Also Werte werden erst dann gelebte und erlebte Praxis wenn sie auch eine strukturelle Integration erfahren.

00:10:02: Das heißt, ich muss auch einen Prozess entsprechend entkomplizieren im Erleben des Kunden damit unkompliziert eine Erlebbarkeit für den Kunden werden kann.

00:10:14: das kann nicht nur mit Verhalten machen und da habe Ich auch im Laufe meiner Jahre die ein oder andere charmante Anekdote erlebt dass man nur dem Menschen die Verantwortung gibt aber den Prozess nicht anfasst.

00:10:29: Jetzt bin ich gespannt

00:10:30: was jetzt kommt.

00:10:32: Ich mache das nur ganz kurz.

00:10:34: Es hat mal ein Unternehmen gegeben und ich weiß nicht, ob es diese Marke überhaupt noch gibt.

00:10:38: Und ich werde auch nicht sagen welche es ist.

00:10:40: Ich sage nur Sie haben mal geworben mit einem Claim der da hieß weil einfach einfach einfach ist.

00:10:48: Und da die meisten jetzt an EBI einfach denken, die sind es im Übrigen nicht.

00:10:53: Und wenn ich höre, weil einfach einfach einfach ist.

00:10:55: Dann habe ich eine Erwartungshaltung.

00:10:57: also dann glaube ich jede Form von Kontakt ist einfach die so charmante easy Die ist so leichtgängig so federfüßig.

00:11:07: Wenn man dann Kontakt hat kann Ich nur sagen war die.

00:11:11: es ist spannend wie unglaublich kompliziert einfach sein kann das Weil prozesslandschaft halt jede form von Einfachheit unmöglich gemacht hat.

00:11:21: Das heißt man muss sich auch Nicht nur mit der Idee, wie kriege ich einen bestimmten Begriff.

00:11:28: Operationalisiert also als Verhalten verankert auf die Straße sondern sind es die Prozesse, die derzeit gelebt werden in einem Unternehmen überhaupt dazu bereit dass dieses Verhalten verkrankt werden kann?

00:11:42: ist das richtig?

00:11:44: Das ist absolut richtig und das ist der größte blinde Fleck den aus meiner Erfahrung heraus und das sind jetzt immerhin schon mehr als ein für Jahrhundert Das ist der größte blinde Fleck, den die meisten Unternehmen haben.

00:11:56: Will ich Werte erlebbar machen?

00:11:59: Ob es Marken und Unternehmenswerte sind?

00:12:00: Nein mit!

00:12:01: Die strukturelle Integration wird in der Regel vollständig vergessen.

00:12:06: Es wird auf den Menschen geschaut.

00:12:08: wie agiert er?

00:12:09: wir wollen Wir zusammenarbeiten aber Ich kann den menschen ja nie isoliert vom System sehen das Bestandteil eines Systems.

00:12:15: Und wenn ich das system mit seinen Strukturen nicht anfasse dann bleibe ich in der Wirkung immer unglaublich stark begrenzt.

00:12:24: Auch strukturelle Integration.

00:12:26: Beschreibe doch mal diese struktorelle Integration, also ich sage jetzt einfach mal du klingelst irgendwo an der Tür oder jemand hat bei dir natürlich geklingen und sagt guten Tag wir möchten gerne unsere Werte neu aufsetzen.

00:12:39: es ist ja ein sehr schöner Begriff der man gerne verwendet wird, wir möchten gern unsere Wärter neu aufsetzen.

00:12:45: Wie würde man denn grob beschreiben können welche Schritte man geht.

00:12:50: Wo kommt Werte her?

00:12:52: Jetzt komme ich mal aus einer reinen, ist einmal Kernpsychologischen Betrachtung.

00:12:58: Steht im Kern erst einmal immer die unternehmerische Light-Idee.

00:13:03: Warum gibt es euch eigentlich?

00:13:05: Der zweite Aspekt der in meinem Kern steht ist und was sind eure perspektivisch strategischen Ziele?

00:13:10: Weil Werte das ist ja sowas wie Kultur in kondensierter Form.

00:13:17: Werte will ich ja haben im Sinne von sie sollen mir helfen, meine perspektivischen strategischen Ziele und meine unternehmerische Leitidee zu tragen.

00:13:28: Also komme ich immer aus diesem Nukleus um dann das ist Arbeit mit der Organisation erst einmal zu kondensieren.

00:13:37: welche Werte sind es denn die uns helfen unsere Ziele zu erreichen?

00:13:43: Und gleichzeitig die Frage, unsere unternehmerische Leitidee soll nach außen wirken.

00:13:47: Soll wie eine DNA nach Außen erlebbar sein?

00:13:50: Dann bin ich beim Thema der Markenwerte.

00:13:53: Aber das ist schon ein kleinteiliger und auch aufwendige Arbeit erst einmal diese Werte zu entwickeln.

00:14:00: Dafür brauche ich die Organisation in Gänze.

00:14:03: da bindet man die Menschen in der Organisation mit ein um überhaupt erstmal zu diesem Wertekondensat zu kommen.

00:14:11: Wo starve man denn eigentlich?

00:14:13: Wenn man wirklich das ganz von vorne

00:14:14: startet,

00:14:15: was passiert.

00:14:16: Bei mir ist es im Organisation immer genau die Frage warum gibt's euch eigentlich?

00:14:22: Wofür seid ihr da?

00:14:24: Was ist eure unternehmerische Night-Idee?

00:14:27: und allein da machst du schon häufig die spannende Erfahrung des viele Organisationen, die nicht mehr benennen können bis zu einem Familienunternehmen deutscher Mittelstand Industrie aus der Pistole geschossen.

00:14:40: Gehst du eher ein Konzernstrukturen, dann wird es schwierig.

00:14:43: Dann sind betriebswirtschaftliche Kennzahlen griffig aber die Leitidee Warum gibt es uns eigentlich dies?

00:14:51: häufig nicht mehr greifbar und dann fängt man an Die aufzuarbeiten.

00:14:54: also ich habe den Prozess bei einem sehr großen asset manager schon mal durch.

00:14:58: da geht Man wirklich in die Archive in Anführungszeichen Und oder fragt die Kollegen die schon seit hundert Jahren da sind ne wisst ihr eigentlich noch warum es uns gibt, warum wir in die Existenz gekommen sind.

00:15:12: Es ist ein hochspannender Prozess.

00:15:13: um aber wieder so wirklich die Wurzeln rauszugreifen und wieder auch an diesen Punkt zu kommen für welche Werte sind wir denn mal eingestanden?

00:15:23: Welche Waren es denn und ob die heute noch passend sind dann Bestandteil des Prozesses.

00:15:29: Aber die Light-Idee ist der Ausgangspunkt von allen.

00:15:31: Ja, wie erliebst du eigentlich die akzeptanz?

00:15:34: sich stelle mir jetzt vor man geht da rein in ein unternehmen.

00:15:37: Jetzt fragt man zunächst mal die Geschlechtsführung und auch die Stakeholder die vielleicht damit zusammenstehen was die werte sind?

00:15:44: Man geht in die Archive man findet etwas raus.

00:15:47: danach sagt man okay das sind eure Werte.

00:15:50: man kondensiert das runter auf drei oder vier würde ich mal sagen ist es richtig?

00:15:55: Also ist aber viel mehr.

00:15:57: sollten sie nicht werden?

00:15:58: im Schnitt meistens so vier oder fünf viel mehr nicht, weil die kann man sich auch nicht mehr merken.

00:16:02: Also es muss ja alles, es muss händelbar bleiben für eine

00:16:05: Organisation.".

00:16:06: Und am Ende sagt man okay das sind die.

00:16:09: und was macht man denn jetzt plötzlich?

00:16:11: Die Mitarbeiter sagen Das wusste ich gar nicht und damit kann ich mich gar nicht identifizieren.

00:16:16: Was macht man dann?

00:16:18: Alles schon erlebt von das sind nicht meine Werte über endlich sagt ist mal wieder jemand uns tränen.

00:16:28: Oder aber was für ein esoterischer Unsinn.

00:16:30: haben wir nichts Besseres zu tun?

00:16:32: Also die Bandbreite ist riesengroß.

00:16:36: Die Erfahrung, dass jemand wirklich sagt ich gehe in den Widerstand zu den Werten das muss man jetzt dazu sagen.

00:16:41: Das ist natürlich höchst selten weil jetzt machen uns mal nix vor.

00:16:46: Ich habe noch kein Unternehmen kennengelernt Dass ein wertes set entwickelt hat gegen das man sich oder an dem man sich wirklich so stark reiben konnte, dass man sagen konnte, nee, das ist es nicht.

00:17:01: Die meisten Widerstände resultieren aus meiner Erfahrung immer erst einmal aus der fast schon eine akademische Betrachtung.

00:17:09: also ist das eigentlich ein Wert was da steht?

00:17:11: Ist es netugend?

00:17:13: Ist das ein Trade und das will ich gar nicht aufmachen aber vielleicht ein griffiges Beispiel.

00:17:21: Heute sind in den Prozessen kommt beispielsweise der Wert Mut immer vor.

00:17:26: Also ich habe jetzt in den letzten zwei drei Jahren kaum ein Unternehmen kennengelernt, das nicht sich Mut auf die Fahne schreibt.

00:17:33: und wenn man diesen Wert erst einmal definiert und in Kommunikation geht dann gibt es viele Leute die sagen Ich bin nicht mutig war noch nie mutig in meinem Leben ich musste auch und sollte auch noch niemutig sein.

00:17:46: Und wenn dann die Kommunikation vielleicht auch etwas ungeschickt ist und jemand sagt, hey jetzt ist es auch wichtig.

00:17:51: Du musst einfach mal mutig sein!

00:17:55: Dann ist die Konsequenz eher noch mehr Widerstand weil den Menschen niemand erklärt hat was Mut bedeutet für dich in deinem Umfeld?

00:18:03: Wie du den einen kleinen Schritt machst der für Mut steht aber der dich nicht zu einem anderen Menschen macht und nicht von dir erfordert Dass ein völlig anderer Mensch sein soll.

00:18:13: Also es lässt sich über Kommunikation nachher auch alles erklären, aber natürlich hast du zu Beginn häufig jemand der Nebierstand geht weil er sagt das war ich noch nie und das bin ich auch nicht und ihr verlangt etwas von mir.

00:18:27: dafür werde ich nicht bezahlt.

00:18:29: präzisen

00:18:30: muss man eigentlich ausformulieren was ein wert Bedeutet und in welchen Ebenen also die erste Ebene, die mir einverlässentlich Führung.

00:18:42: Die zweite interne Kommunikation ist dann die externe kommunikation nach außen hin.

00:18:49: an der stelle ist für mich die frage ab wann hast du denn das gefühl dass das jetzt hinreichend operationalisiert wurde ohne dass die mitarbeiter des gesamten unternehmens denken oh Gott Das muss ich jetzt so tun oder ich muss es jetzt so sagen.

00:19:09: Eine ganz, ganz relevante Fragestellung in so einem Prozess und da gibt's für mich jetzt keine eindeutige Metrik für natürlich nicht.

00:19:19: aber das Risiko was du ja gerade angedeutet hast ist de facto da je kleiner schrittiger ich Dinge beschreibe niederschreibe umso mehr wandert Verantwortung eines Menschen in einen Leitfaden Und bleibt nicht mehr bei ihm, weil ein Mensch dann sagt naja Gott so steht sie am Leid fahren.

00:19:38: Dann mache ich das genauso wie es da steht.

00:19:39: Ich höre mal auch zu denken und dass darf natürlich nicht passieren.

00:19:43: Es ist immer so dieses Wie finde ich die goldene Mitte?

00:19:47: Ich persönlich lege schon Wert darauf, dass es gibt eine Definition für einen Wert für das Unternehmen.

00:19:54: Das ist dann so ein typischer Ein- oder Zweisetzer.

00:19:58: Dann geht man mit Führungskräften in den Dialog und operationalisiert.

00:20:03: Was heißt das für Führungen?

00:20:05: Und dann findet man in der Regel so zwei, drei Ankerbeispiele für einen Wert, mit dem du im Führungsalltag ein Wert erlebbar machen kannst.

00:20:15: Und danach reicht es ... Weil dann will ich erst mal sehen wie gehen Menschen damit oben.

00:20:20: Das Prinzip Eigenverantwortung soll ja bleiben.

00:20:22: Ein Wert der definierten Korridor.

00:20:25: der Rest soll aus dem Prinzip Eigenverantwortung kommen.

00:20:27: Und was ich gerne mache mit den Menschen, und das ist immer so ein Eye-Opener für viele ... In den Workshops arbeite ich mit sogenannten Silent Dilemmata Also ich bringe sie mit einem Case in Konfrontation wo Werte in Kon frontation geraten um mit ihnen daran zu arbeiten.

00:20:46: also jetzt entscheidet sich ein Wert Orientiertes Unternehmen.

00:20:51: in den Entscheidungen sehe ich, das sind normalen Alltag ist es häufig gar nicht so relevant.

00:20:55: Aber wie entscheide ich?

00:20:57: Weil ein Wert ist nur dann da wenn er zur Entscheidung führt die wehtun.

00:21:02: Ich verzichte auf eine attraktive Option und entscheide mich für etwas anderes weil das andere.

00:21:08: Das beschreibt den Wert auf den wir uns committed haben.

00:21:13: Und diese Entscheidung zu treffen ist hochgradig anstrengend.

00:21:16: bei bei Werden kann man ein kleiner Ausflug in die Philosophie, also Menschen besitzen ja keine Werte.

00:21:23: Also sie wenden Werte an und das ist in der Regel opportunistisch.

00:21:26: Und wenn es zu meinem Vorteil gereicht bin ich Freund eines Wertes, wenn's zum Nachteil gerecht dann laufen wir viel weg!

00:21:35: Das mit Führungskräften zu trainieren... Der leichtere Weg wäre der aber unsere Werte definieren jetzt einen anderen.

00:21:43: Das sind die spannenden Momente, wo Führungskräfte ein Verständnis dafür entwickeln.

00:21:47: Was heißt es werteorientiert zu führen?

00:21:49: Ein werte orientiertes Unternehmen zu sein?

00:21:51: hochgradig spannend auch wenn das immer einzelne fälle natürlich bleiben werden.

00:21:55: also dass ist auch dann nicht so einfach im sinne von schwarz oder weiß rechts oder links oben roten.

00:22:02: ja wenn ich jetzt so auf der meterebene showe dann hast du jetzt verschiedene sachen beschrieben nämlich das erste man guckt sich zunächst erst mal Ob im Archiv oder in Interviews an, was sind die Werte danach?

00:22:14: Operationalisiert man das heißt man schreibt auf der Schriftlicht also was da ist.

00:22:19: Um

00:22:20: dann auch den Menschen eine Art guideline also eine eine Art Orientierung zu geben bei beidesten Sinne.

00:22:26: und der nächste Schritt wie du hast es jetzt eben mit

00:22:29: Workshops

00:22:30: beschrieben.

00:22:31: Das heißt man geht in Workshop und guckt zunächst mal bei den Führungskräften oder bei den Mitarbeitern ist das ein bottom up oder einen

00:22:38: top down Prozess?

00:22:39: Für mich ein Prozess, der zumeist eher parallel verläuft.

00:22:43: Aber das Ganze ist natürlich eingebettet in eine Kommunikationsstrategie.

00:22:48: Also die Arbeit mit Führungskräften, die arbeiten mit Mitarbeitenden sind Bestandteil eines Kommunikationplans, der die Organisation an Werte heran führt also die klassische Why What How Betrachtungen warum machen wir es eigentlich?

00:23:04: Was machen wir, wie machen wir es?

00:23:05: Etc.

00:23:07: Und vor allem eben erstmal die Erklärung von der Organisation.

00:23:10: das finde ich immer sehr wichtig.

00:23:11: Werte sind kein moralischer Appell.

00:23:14: Es ist mir persönlich mal total wichtig.

00:23:15: Das ist kein moralische Appell Der dazu führen soll dass wir jetzt alle bessere Menschen werden.

00:23:21: Wir wären wahrscheinlich auch ohne diese werte wären die meisten im Unternehmen gute menschen weil Ich erst Mal daran glaube dass Menschen Die Meisten Menschen wollen gut sein.

00:23:30: Werte das ist für mich eine hart betriebswirtschaftliche Betrachter Gelebte Werte, ehrlich gelebete Werte beschreiben oder sind der Grundstock eines psychologischen Konstrukts nennt man psychologische Sicherheit und Psychologische Sicherheit ist wissenschaftlich nachweisbar ein ganz zentraler Einflussfaktor auf die Leistungsfähigkeit einer Organisation.

00:23:52: Damit holt zum übrigen auch Geschäftsführer ab ne?

00:23:54: Ne wir machen HR hat sich nicht was überlegt damit man ja etwas zu tun hat sondern es geht hier darum deine Organisation leistungsfähiger zu machen.

00:24:03: Das möchte jeder Unternehmensführende, weil der will das am Ende nicht.

00:24:09: Wie bring ich meine Organisation dazu gerade in den Zeiten, in denen wir heute leben?

00:24:13: Geschlossener, performanter zu sein!

00:24:16: Das kriege ich ohne Werte nicht hin.

00:24:20: Also wer in der heutigen Zeit dieses Thema nicht anfasst, weil er sagt, ich optimiere lieber noch irgendwo ein Prozess einfach mal so oder ich führ jetzt mal eine Kalie ein, die wird mir bestimmt helfen halte ich für hochgradig fahrlässiges verhalten.

00:24:36: Ja, das ist tatsächlich ein Thema was ich auch nicht selten erlebt habe.

00:24:40: Das ist eben diesen von dir vorhin mit ja weil einfach einfach einfacher ist schrieben wo nämlich den bruch zwischen markenversprechend hatte ich im Verhalt nicht eine mich.

00:24:50: ich hab irgendwann einen unternehmen mal telefonsch versucht zu erreichen was damit geworden hat vier und zwanzig stunden erreichbar zu sein.

00:24:58: Ich konnte ungefähr sieben und vierzehn Minuten warten, bis jemand an Apparat kam.

00:25:06: Dann kommt das Markenversprechen natürlich eine ganz andere Dimension und man bekommt gerade zu Angst vor diesen Viren sonst schon erreichbar, aber man natürlich denkt Mensch vielleicht will der mich jetzt vierundzwartig Stunden in Erleitung halten?

00:25:19: Und das heißt dass erlebnis was ein kunder hat ist das dann nachher relevant?

00:25:26: also was würdest du denn für dich feststellen oder festsetzen Als jetzt sind wir mit unserer Tätigkeit fertig bzw.

00:25:38: einen Schritt weiter, bzw.

00:25:40: Wir haben es geschafft?

00:25:41: also woran machst du das fest?

00:25:43: Also fertig ist man nie... Das ist ein ewig während der Prozess.

00:25:50: Woran mache ich das fest?

00:25:52: natürlich versucht und jetzt sage ich ganz bewusst versuchen weil wir hier natürlich über Dinge sprechen, die du nicht in die letzte Schraube messen kannst.

00:26:01: Also du überlegst der Metriken um zu sagen damit erfasse ich eine Wirkung.

00:26:06: aber ich weiß auch das ist keine eins-zu-eins Beziehung, Eins-zu Eins Erklärung.

00:26:11: wie auch immer Aber natürlich schaue ich mir an wenn ich mit Mitarbeitenden spreche.

00:26:15: erleben Sie dass?

00:26:16: In Ihrem Alltag beispielsweise Im betrieblichen Alltag erleben Sie Führung so, wie wir mal kommuniziert haben das Führungen jetzt gemäß irgendwelcher Werte zu sein hat.

00:26:27: Spiegeln mir Menschen dass sie das an ihren Führungskräften erleben.

00:26:30: ist es da ist oder dass die sich engagieren genau das zu zeigen oder so.

00:26:35: ich kann das natürlich.

00:26:36: ein Quality Manager würde jetzt sagen hey ich brauche einen Job Ich mache jetzt quality checks und schau im Kundenkontakt sind.

00:26:44: ne du hattest von des Beispiel mit unkompliziert.

00:26:47: Also ich checkgeschlicht, untergreif mal die Kundenkommunikation.

00:26:51: wird wirklich einfache Sprache wie wir es mal gemeinsam vereinbart haben angewendet oder eben nicht.

00:26:57: Es gibt verschiedene Dinge, die ich mir anschauen kann um zu sagen okay diese Werte fangen an zu wirken sie sind da Sie beschreiben den Alltag und erst dann kann ich sagen ok wir haben einen Wir haben etwas erreicht.

00:27:11: Das muss natürlich aber auch gepflegt werden, weil sowas kann auch wieder verschwinden wenn ich nicht wie sagt man so schön einfach am Ball bleibe und diese Dinge immer und immer wieder überprüfe und auch reflektiere.

00:27:24: ist es noch stimmig?

00:27:25: passt das noch?

00:27:25: wo müssen wir nachbessern?

00:27:28: Wie halte ich Kommunikation aufrecht dass das Werte auch immer und Immer wieder in Präsenz kommen in die Wahrnehmung kommt Weil was du gerade gesagt hast mit den Sieben Erreichbarkeit, das ist wie in der privaten Beziehung auch.

00:27:43: Worte sind schön und haben Mega-Einfluss.

00:27:45: Also erst wenn es im Alltag erlebbar ist dann ist es Wirklichkeit nur darüber zu reden ohne es zu machen.

00:27:53: Und was passiert jetzt?

00:27:54: Wenn zum Beispiel eine Führungskraftenwert die Eigenverantwortung predigt aber jede Entscheidung ihrer Mitarbeiter dabei kontrolliert?

00:28:03: also meine Überlegung ist Was lernt ein Mitarbeiter starker?

00:28:06: den formulierten Wert oder das tatsächliche Verhalten ihrer Zürichskraft.

00:28:10: Immer das Verhalt, immer die Tat.

00:28:13: Das Verhalten entscheidet am Ende wie gesagt.

00:28:15: Worte haben schönen Einfluss aber am Ende entscheidet die Tat dass das wirkliche Alltags erleben?

00:28:23: Ob oder ob nicht.

00:28:24: und das ist ja auch so eine Grunderkenntnis aus der aus der Markenlehre.

00:28:28: wenn ich jetzt wieder beim Thema Kunde bin ein kunder also um die markene Loyalität eines Kunden die entscheidet sich im unmittelbaren Markenkontakt.

00:28:39: Erlebe ich jetzt das, was eine Marke mir versprochen hat oder was ich glaube und was sie mir versprachen haben?

00:28:44: Ob es ein Kundenkontakt ist, ob ich eine Online-Strecke mache, ob's das Produkt ist, dass ich in der Hand habe.

00:28:50: Aber genau dann, wenn also die Tat entscheidet am Ende über Glaubwürdigkeit – das Wort nie!

00:28:56: Und das Beispiel, was du gebracht hast.

00:28:58: Eine Führungskraft die sich so verhält wie du es beschrieben hast bringt den Menschen natürlich bei dass das mit dem Werk gar nicht so ernst gemeint ist.

00:29:05: Jemand zuhört der Geschäftsführer ist

00:29:07: und sagt

00:29:08: ich bin ein Geschäfts-Hörer höre ihn geradezu und sage Mensch wir haben vier Unternehmenswerte aber überhaupt keine Ahnung ob sie wirklich gelebt werden.

00:29:15: Was wären denn die ersten Dinge die Du ihm für einen Montagmorgen empfehlen würdest?

00:29:20: Also als erstes er kann mich gerne morgens direkt anrufen.

00:29:29: Das beschreibt an sich, glaube ich eine Situation in vielen Unternehmen.

00:29:32: erst mal ganz gut.

00:29:33: Auch wenn sie vielleicht ein Geschäftsführer gar nicht so bewusst vor Augen hat.

00:29:36: Empfehlung eins wäre für mich immer, wenn er oder sie das nicht sowieso schon jeden Tag tut, lauf einfach mal einen Tag durch deine Unternehmen und fang an zu beobachten was erlebst du?

00:29:47: Was beobachtest du?

00:29:50: Der zweite Punkt greift die Führungskräfte Mitarbeitende einfach nach Zufallsprinzip, holt ein paar Leute raus und stelle ihnen einfach mal die Frage.

00:29:58: Wenn das Vertrauensverhältnis in deiner Orga so ist, dass sie dir auch ehrlich antworten welches Verhalten in unserem in meinem Unternehmen sage ich mal wird geachtet also gefördert und welches verhalten wird geächtet?

00:30:10: Sanktioniert?

00:30:12: mit den beiden Fragen kommst du unglaublich weit in der Analyse weil die leute erzählen dir wie es wirklich ist.

00:30:19: Und der dritte Aspekt, den ich empfehlen würde, schau dir deine Belohnungs- und Sanktionierungssysteme an.

00:30:27: Bony wie laufen Beförderung eigentlich ab und blar?

00:30:32: Also welches System, das ich sagte vorhin eine strukturelle Integration, die ist das System gebaut?

00:30:37: Weil am System kann ich erkennen, wie die Kultur und wie die Werte sind.

00:30:42: Wenn ich dafür honoriert werde dass ich den meisten Umsatz mache als Einzelperson Wenn das die Maxime ist, dann weiß ich, dass es immer wieder Momente im Leben geben wird.

00:30:53: Wo das mit dem Gemeinsam und keine Ahnung wie die Werte vielleicht wären.

00:30:58: Und das Schwierig ist, weil der Einzelne lernt die Tat.

00:31:01: Das Geld kriege ich, die Boni kriege Ich die Anerkennung kriege für Einzelkämpfer.

00:31:06: Dasein Elbogen Keine Ahnung!

00:31:12: Und wenn ein Geschäftsführer das macht kriegt er glaube ich relativ schnell ein gutes gespür für die realität im unternehmen.

00:31:19: ob das dann die ist ihr sich wünscht, ist eine andere frage aber das wären so die dinge die ich empfehlen würde.

00:31:25: Ja sehr gut!

00:31:27: Dann habe ich abschließend noch eine ganz persönliche frage welcher Unternehmenswert ist dir denn persönlich besonders wichtig also für dich und woran würde ich erkennen dass du ihn tatsächlich klebst?

00:31:37: Das kann nicht kaum vom eigenen Unternehmen gerade lösen.

00:31:41: Also jetzt als mensch an sich Und alle, die mich kennen werden jetzt sagen stimmt doch gar nicht nein würden wahrscheinlich sagen doch genau das stimmt.

00:31:51: mir persönlich ist dass Das thema people unglaublich wichtig.

00:31:56: leben wir eine kultur in der menschen noch was zählt wo wirklich leadership auch den alltag prägt?

00:32:03: ich habe da immer so ein beispiel für dem ich versuche zu folgen.

00:32:08: Ich sage bewusst versuchen immer klappt das wahrscheinlich auch nicht.

00:32:10: Aber wo ich anderen Organisationen auch versuche, deutlich zu machen.

00:32:14: Also woran was ist eigentlich Leaderfib?

00:32:16: Woran erkennt man das?

00:32:17: Dann sage ich immer wenn ein Mensch seine Erwartung nicht erfüllt die Performance nicht bringt.

00:32:23: Der Manager geht hin und sagt deine Zahlen stimmen nicht Und kritisiert dich.

00:32:28: und jetzt müssen wir reden.

00:32:29: der Liedergeht hin und stellt als erstes die einfach nur die Frage bist du okay?

00:32:35: In dieser Haltung?

00:32:35: Das ist mir persönlich total wichtig weil ich könnte in keiner anderen Kultur arbeiten als in einer wo das noch wirklich gelebt wird.

00:32:44: Weil ich glaube nur so bringst du auch eine Organisationenleistung, nur so und ich bin auch ein Leistungsfreund.

00:32:49: aber people ist wichtig wenn nicht dass auf die eigene Orga Die Moo Group den Namen darf ich ja nennen sonst mussten gleich raus schneiden.

00:32:58: da ist es mit... Da ist es kein einzelner Wert sondern ich sag mal das Wertekonstrukt.

00:33:04: beschreibt denn die Marke Moo Und die Marcke an sich.

00:33:09: Die steht bei uns für etwas und einfaches Beispiel.

00:33:15: Das mag ich dann an der Organisation, man entwickelt etwas für Kunden und man ist jetzt kurz davor beispielsweise auf Senden zu drücken.

00:33:22: Konzept ist fertig oder so.

00:33:24: Dann stellt man immer die Frage bei uns Ist das wirklich mu?

00:33:28: In der weitläufigen Übersetzung ist es wirklich das beste Ergebnis zudem wir in der Lage waren es zu produzieren bis zum jetzigen Zeitpunkt.

00:33:36: Das besetzt

00:33:36: aber auch voraus, dass ihr natürlich ständig im Austausch seid und auch darüber sicherstellt was ihr gemeinsam jeweils wollt und meint.

00:33:43: Ja genau also die Menschen wissen das damit gemeint ist wie die Erwartungshaltung sind, was es für uns bedeutet etwas zu einem Kunden zu geben, was damit mitgegeben wird.

00:33:54: Das ist etwas was ich schätze, was sich sehr mag wenn ein Wort reicht um ganz viel zu erklären und jeder weiß Für sich persönlich in die Betrachtung ist es das wirklich.

00:34:10: Das war's auch schon wieder mit dieser Ausgabe von Werte und Kommunikation.

00:34:17: Schön, dass ihr dabei wart!

00:34:18: Und auf den Recht demnächst auch wieder dabei seid.

00:34:21: Alles Liebe und Gute, euer Jan Kochmann.

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